Das Verfahren der Druckentwässerung
wurde im größeren Umfang erstmals Ende der
60-er Jahre in Hamburg eingesetzt. Gerade in den hiesigen
ländlichen Außengebieten ist heutzutage die
Thematik der „Druckentwässerung“ von
besonderer Bedeutung für die fachgerechte Schmutzwasserentsorgung.
Die Sammelleitungen können ein vermaschtes Ringnetz
bilden, auch ist ein einzelner Leitungsstrang möglich.
Grundsätzlich werden Abwassertransportleitungen
im Sinne des DWA-Arbeitsblattes A 116 häufig eingesetzt,
um weit entfernte Ortsteile an die zentrale Kanalisation
anzuschließen. Es ist notwendig oft lange Transportwege
von mehreren Kilometern Leitungslänge zwischen der
Abwasseranfallstelle und der nächsten Einleitstelle
in die Kanalisation / Kläranlage zu überwinden.
Die Einsatzmöglichkeit der Abwassertransportleitung
ist sowohl im Misch- als auch im Trennbereich möglich.
Während des Abwassertransportes finden biologische
Umbauprozesse statt, die das Abwasser verändern und
häufig am Auslauf der Druckrohleitung zu Geruchs-
und Korrosionsproblemen führen. Zusätzlich kann
es infolge des diskontinuierlichen Abwasseranfalls insbesondere
an den Tiefpunkten zu Ablagerungen, Sedimentationen und
Verstopfungen in der Druckrohrleitung kommen. Aus diesen
Gründen werden Druckluftspülanlagen bei Abwassertransportleitungen
eingesetzt, bestehend aus einem Kompressor, mit der die
Leitung in regelmäßigen Zeitabständen
mit Druckluft gespült wird.
Auch hier zeigen wir Ihnen gerne
Möglichkeiten und Wege, basierend auf eine jahrelange
Praxiserfahrung.
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